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©Feuerwehr Halstenbek  ©TVR-News 

Halstenbek – Brandmeldeanlage löst in Flüchtlingsunterkunft aus, Feuerwehr verhindert Großbrand in letzter Minute

Um 13:07 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft im Neuen Weg in Halstenbek aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte um Zugführer Torsten Seck war starker Brandgeruch wahrnehmbar, woraufhin umgehend die Alarmstufe auf FEU (Feuer, Standard) erhöht wurde. Im Rahmen der umfassenden Lageerkundung wurden auf der rückwärtigen Gebäudeseite festgestellt, dass offene Flammen aus dem Dachstuhl schlugen. Die Alarmstufe wurde abermals angehoben, sodass mit der Alarmstufe FEU G (Feuer, größer Standard) Vollalarm für die Feuerwehr Halstenbek gegeben wurde. Umgehend wurde ein Innenangriff mit einem handgeführten Strahlrohr unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Der Angriffstrupp stellte einen ausgedehnten Brand in der Küche einer Wohnung im 2. Obergeschoss fest. Währenddessen wurden die Flammen im Dachstuhl mit einem handgeführten Strahlrohr im Außenangriff niedergeschlagen.

Das Feuer hatte sind über die Dunstabzugshaube in die Zwischendecke ausgebreitet. Diese bestand aufgrund des älteren Baujahres des Gebäudes aus Torf und Stroh, sodass die Flammen hier reichlich Nahrung finden konnten. Dieser Umstand hatte zur Folge, dass die Zwischendecke umfangreich geöffnet werden musste. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, wurde die Alarmstufe um 13:22 Uhr, vom Einsatzleiter Andreas Roman, erneut angehoben und auf FEU 2 (Feuer, 2 Löschzüge) erhöht. Die Feuerwehr Rellingen eilte zur Unterstützung der Halstenbeker Kameraden an die Einsatzstelle.
Mit den ausreichend vor Ort befindlichen Atemschutzgeräteträgern konnte eine effektive Riegelstellung im Gebäude aufgebaut werden und das Feuer über einen Treppenaufgang im Dachstuhl endgültig bekämpft werden.

Um sichergehen zu können, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden, mussten mehrere Wohnungstüren mit Gewalt geöffnet werden. Verletzt wurde bei dem Einsatzsatz aber niemand.

Der Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek, Claudius von Rüden informierte sich vor Ort über die Löscharbeiten und übernahm die Unterbringung der betroffenen Personen in anderen Einrichtungen. Das 2. Obergeschoss des Gebäudes bleibt zunächst unbewohnbar.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Einsatzkräfte:
Feuerwehr Halstenbek: 68 Kameraden mit 15 Fahrzeugen
Feuerwehr Rellingen: 35 Kameraden mit 6 Fahrzeuge
KFV Pinneberg: Stv. Kreisbrandmeister, Pressesprecher
Rettungsdienst: 4 Einsatzkräfte mit 2 RTW
Polizei: 4 Einsatzkräfte mit 2 STW

 

Einsatzleiter:
Andreas Roman (Wehrführer Feuerwehr Halstenbek)