Gefahrguteinsatz auf Rastplatz Steinburg an der A23
- Klein Offenseth-Sparrieshoop , Autobahn 23 (Fahrtrichtung Norden), Rastplatz Steinburg TH G XTechnische Hilfeleistung größer Standard (1 Löschzug/Technischer Zug und 1 Gruppe)
Gut zehn Stunden hat am Samstag ein Gefahrguteinsatz der Feuerwehr auf dem Rastplatz Steinburg an der Autobahn 23 (Fahrtrichtung Norden) gedauert. Er konnte gegen 23 Uhr abgeschlossen worden. Es waren mehr als 130 Frauen und Männer im Einsatz gewesen.
Dort war gegen 13 Uhr bei einer Routinekontrolle durch den Zoll ein stechender Geruch aus einem aufgeladenen Seecontainer festgestellt worden. Neben der örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop wurde um 13.09 Uhr auch der Löschzug Gefahrgut Steinburg alarmiert, da die Einsatzstelle bereits im Steinburger Kreisgebiet liegt. Um 14.41 Uhr wurde auch der LZG Pinneberg alarmiert. Weitere drei Stunden später folgte der LZG Dithmarschen.
Das Entladen des Containers, der verschiedene Dinge geladen hatte – darunter auch Gefahrgut -, dauerte bis etwa 22 Uhr. Diese Tätigkeit konnte vorsichtshalber nur von Kräften in Chemikalienschutzanzügen mit Unterstützung eines Radladers vom THW-Ortsverband Barmstedt vorgenommen werden.
Auf der letzten zu entladenden Palette wurden zwei im oberen Bereich beschädigte Fässer mit einem Insektizid gefunden. Deren Ausgasung dürften den anfangs bemerkten Geruch verursacht haben. Beide Behälter wurden in luftdichte Überfässer aus Edelstahl umgelagert.
Für die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und Kaffee sowie Snacks und einer warmen Mahlzeit sorgten aus dem Steinburger Katastrophenschutz Kräfte von DRK, DLRG und Johanniter Unfallhilfe.
Personen wurden nicht verletzt. Eine Gefahr für die Bevölkerung hat die ganze Zeit über nicht bestanden. Der Verkehr auf der Autobahn 23 lief ununterbrochen weiter. Lediglich der Rastplatz Steinburg war gesperrt. Angaben zu Schadenshöhe und Unglücksursache können seitens der Feuerwehr nicht getroffen werden.














