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Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreicht die Urkunde Heinz-Joachim Glißmann. Foto: Holger Bauer/LFV 

Heinz-Joachim Glißmann mit Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein geehrt

Molfsee – Hohe Auszeichnung für den stellvertretenden  Kreiswehrführer des Kreises Pinneberg, Heinz-Joachim Glißmann aus Heede. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen verlieh ihm am Dienstag Abend die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein.

Die Verleihung fand im Rahmen der jährlichen Ehrungen der Landesregierung zum „Tag des Ehrenamtes“ statt. Mit Glißmann wurden 35 weitere bedeutende Ehrenamtler aus nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgezeichnet – darunter vier Feuerwehrangehörige. Die Ehrungen nahmen neben dem Ministerpräsidenten die Minister Dr. Gitta Trauernicht für die sozialen Bereiche, Christian von Bötticher für den Natur- und Umweltbereich und die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann für die Ehrenamtler im Wirtschaftsbereich vor.

„Wer Gutes tut, hat eine Quelle für Glück und Zufriedenheit entdeckt“, sagte Peter Harry Carstensen und verwies auf 23 Millionen ehrenamtlich tätige Menschen in Deutschland. Allein in Schleswig-Holstein seien es fast eine Million Menschen. Angesichts knapper Kassen sagte Carstensen: Ehrenamtler sind keine Lückenbüßer. Sie helfen aus Überzeugung und sie sind mit Begeisterung dabei, sie mischen mit und sie mischen sich ein.“ Ehrenamtlichkeit sei ein Lernprozess, der nicht nur der Entwicklung der so genannten sozialen Intelligenz diene. Helfen zu können, sei eine wertvolle Erfahrung. Gerade im Team werde den Ehrenamtlern bewusst, dass man gemeinsam erfolgreich sein kann. Das schweiße Menschen zusammen. Dadurch werden die ehrenamtlich tätigen Menschen zu Knotenpunkten eines bürgerschaftlichen Netzes.

Carstensen würdigte in seiner Laudatio Heinz-Joachim Glißmann als „kompetenter Ansprechpartner“ für die politischen Gremien. Glißmanns Feuerwehr-Karriere hatte vor 30 Jahren begonnen. Zunächst aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Barmstedt, wechselte er 1978 in die Freiwillige Feuerwehr Heede und übernahm hier bereits nach kurzer Zeit das Amt des Gemeindewehrführers, das er nunmehr seit über 20 Jahren ausübt.

Auf Kreisebene wurde Heinz-Joachim Glißmann 1991 zum Beisitzer in den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg gewählt. Ihm ist es gelungen, für die Stadt Barmstedt und weitere neun Gemeinden des Amtes Rantzau eine gemeinsame Jugendfeuerwehr zu gründen und damit den Nachwuchs im Feuerlöschwesen zu fördern und den Fortbestand der Wehren zu sichern.

Heinz-Joachim Glißmann wurde darüber hinaus 1997 zum stellvertretenden Kreiswehr-führer des Kreises Pinneberg gewählt. Für die Katastrophenabwehr im Kreis Pinneberg hat er gemeinsam für alle Hilfeleistungsorganisationen die Technische Einsatzleitung konzeptionell und personell aufgestellt, die sich bereits bewährt hat. Er ist als ein verständnisvoller Kamerad beliebt und als kompetenter Ansprechpartner bei den Verwaltungen und politischen Gremien im Kreis anerkannt. Ihm ist es gelungen herauszustellen, dass Feuerwehr zusätzlich zu den Aufgaben im Brandschutz und der technischen Hilfeleistung, gleichzeitig auch Kulturträger in den Kommunen ist.

 

Zur Ehrung waren mit Glißmann auch Kreiswehrführer Bernd Affeldt und dessen Vorgänger Gerhard Duwe in die Museumsscheune gekommen. Affeldt freute sich über die hohe Auszeichnung für seinen Stellvertreter. „Die hat Achim Glißmann wirklich verdient“, sagte er.