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Robert Schwerin, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz (l.), Landrätin Elfi Heesch und Dimitri Voß, Wehrführer aus Bevern. 

Vorsorge und Selbstschutz: Flyer geht an alle Haushalte im Kreis Pinneberg

Es könnte ein länger andauernder Stromausfall sein, ein Hochwasser oder sonst eine Krisenlage – und schon hat der Supermarkt nicht mehr geöffnet, der Verkehr liegt lahm und nachts brennt kein Licht mehr. Wer auf eine solche Situation einigermaßen vorbereitet ist, kommt gut durch ein paar Tage Ausnahmezustand. Der Kreis Pinneberg hat den Sei-bereit-Flyer „Vorsorgen für den Notfall. Der beste Schutz ist Selbstschutz“ erstellt und lässt diesen in den kommenden Tagen per Post an alle rund 173.000 Haushalte im Kreis Pinneberg verteilen.

„Wir alle hoffen, dass wir eine echte Krisensituation nicht so bald erleben müssen“, sagt Landrätin Elfi Heesch. „Wenn es aber dazu kommen sollte, wird es nicht reichen, dass wir Einsatzkräfte haben, die ihren Job verstehen und alles geben werden. Eine schwere Krise lässt sich nur bewältigen, wenn alle ihren Teil beitragen. Und alle heißt: Jeder einzelne für sich, aber auch Familien und Nachbarn füreinander.“

Warum eigentlich Vorsorgen? Wo gibt es Hilfe im Notfall im Kreis Pinneberg? Was sind Notfall-Infopunkte? Und was gehört in einen Lebensmittelvorrat? – Fragen wie diese beantwortet der Flyer im übersichtlichen Format. Wer mehr Informationen rund um Risiken, Warnung der Bevölkerung und hilfreiche Tipps will, findet diese auf der Website des Kreis Pinneberg unter: https://sei-bereit.kreis-pinneberg.de

„Mit der Sei-bereit-Kampagne arbeiten wir seit mehreren Jahren schon daran, die Resilienz der Bevölkerung im Kreis Pinneberg zu stärken“, erläutert Robert Schwerin, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Pinneberg. „Wir verteilen den Flyer nun an alle Haushalte, um niedrigschwellig und flächendeckend über die Wichtigkeit der Krisenvorsorge zu informieren und das System der Notfall-Infopunkte noch bekannter zu machen.“

Notfall-Infopunkte sind offizielle Anlaufstellen für die Bevölkerung in Katastrophenfällen. Dabei handelt es sich um bestehende Gebäude, die bei Bedarf zu Notfall-Infopunkten umgerüstet werden. Aktuell gibt es 44 dieser Notfall-Infopunkte im Kreis Pinneberg. Ein herausragendes Beispiel für diese Struktur gibt es in Bevern. Der dortige Wehrführer Dimitri Voß hat für seine Heimatgemeinde ein Konzept entwickelt und Material beschafft – mit guten Ideen und überschaubarem finanziellen Aufwand. Sowohl im Kreis Pinneberg als auch darüber hinaus ist das Konzept von Dimitri Voß bereits aufgegriffen worden.