Großfeuer eines ehemaligen Bauernhofs
- Hasloh , Alter Kirchweg FEU 2Feuer 2 (2 Löschzüge)
Nach fast genau acht Stunden hat am Donnerstagabend (5. Februar) die Freiwillige Feuerwehr Hasloh ihren Einsatz bei einem Großfeuer auf einem ehemaligen Bauernhof an der Straße Alter Kirchweg beendet. In der Spitze waren bis zu 80 Einsatzkräfte der Wehren aus Hasloh, Quickborn und Bönningstedt sowie des Löschzugs Gefahrgut des Kreises Pinneberg mit den Löscharbeiten beschäftigt. Mit vereinten Kräften hielten sie das von den Flammen bedrohte Wohngebäude auf dem Grundstück. Eine ehemalige Scheune brannte jedoch nieder. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Warn-App NINA für den Bereich Hasloh ausgelöst.
Die erste Alarmierung erfolgte um 13.48 Uhr mit dem Stichwort FEU (Feuer Standard) für die FF Hasloh und eine Gruppe der FF Quickborn. Gemeldet worden war ein oder mehrere brennende Pkw in oder an einer Garage. Das Feuer griff augenscheinlich sehr schnell um sich. Es folgten zahlreiche weitere Notrufe, die bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn aufliefen. Nur zehn Minuten später veranlassten die ersten
eingetroffenen Kräfte eine Alarmstufenerhöhung mit Vollalarm für die beiden bereits beteiligten Wehren und zusätzlich für die FF Bönningstedt.
Es brannten eine ehemalige Scheune mit einer Grundfläche von etwa 300 Quadratmeter sowie mehrere Pkw. Die Feuerwehren nahmen zur Brandbekämpfung mehrere handgeführte Strahlrohre sowie Monitore (mobile Wasserwerfer mit großer Durchflussmenge) vor. Die Wasserversorgung wurde zum einen aus dem öffentlichen Hydrantennetz und zum anderen über eine offene Wasserstelle gesichert. Dafür mussten umfangreiche Schlauchleitungen verlegt werden.
egen der starken Rauchentwicklung wurde zudem der LZG Kreis Pinneberg alarmiert. Die Spezialkräfte unternehmen Messfahrten in der Gemeinde Hasloh. Meldungen über erhöhte Schadstoffwerte lagen nicht vor. Außerdem unterstützte der LZG bei der Einsatzstellenhygiene. Jede
Einsatzkraft wurde nach dem Löscheinsatz im verqualmten Bereich gereinigt.
Das Feuer war nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich unter anderem wegen eingelagerten Strohs auf dem Heuboden und einiger ebenfalls in Brand geratenen Rundballen neben dem Gebäude lange hin. Der LZG setzte im Einsatzverlauf vorsichtshalber in einigen Gräben Ölschlengel, weil Betriebsstoffe der verbrannten Pkw ausgelaufen waren und in der Scheune auch zwei mutmaßlich leere Heizöltanks durch die Hitze beschädigt wurden. Der Fachdienst Umwelt der Kreisverwaltung Pinneberg wurde eingeschaltet und war vor
Ort.
Da die Einsatzstelle im Außenbereich Haslohs liegt, wurden mehrere Bereitstellungsräume an der Kieler Straße und am Garstedter Weg gebildet, von wo aus Fahrzeuge gezielt abgerufen wurden. Einsatzleiter Rene Ketelsen wurde von Kreiswehrführer Stefan Mohr unterstützt.
Das Deutsche Rote Kreuz verpflegte die Einsatzkräfte mit kalten und heißen Getränken sowie etwas zu essen.











