Aufgaben/PSU/Einsatznachsorge

Retter in (der) Not


Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz werden im Alltag oft mit extremen Erlebnissen konfrontiert wie zum Beispiel:

  • Tod oder schwere Verletzung eines Kollegen / Kameraden im Einsatz
  • Selbsttötung eines Kollegen / Kameraden
  • Grössere Anzahl von Verletzten und Toten
  • Opfer, die Einsatzkräften persönlich bekannt sind
  • Tod von Kindern ...

Anpassung, Stress, Belastung, Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit aber auch Freude als Ergebnis von Einsatzsituationen mit ihren Höhen und Tiefen liegen als Reaktion dicht beieinander.

Bei Extremeinsätzen sind körperliche Reaktionen genauso normal wie Gefühlsreaktionen.

Sie klingen nach einiger Zeit wieder ab.
Manchmal stösst man jedoch auch im Einsatzalltag an die Grenzen.

Wenn es einfach zu viel wird...

... stellen sich ausgebildete Einsatzkräfte als Gesprächspartner zur Verfügung - zum Beispiel bei folgenden Belastungssymptomen:

  • Wenn man auch zu Hause Bilder nicht vergisst
  • Geräusche, Gerüche, und andere Eindrücke sich immer wieder aufdrängen
  • Schlafstörungen und Alpträume
  • Versagensangst und Selbstzweifel
  • Rückzugs- und Vermeidungsverhalten
  • Vermehrter Tabak- und Alkoholkonsum

kann schnelle und kompetente Hilfe für Betroffene schweren gesundheitlichen Folgeschäden vorbeugen und die Regenerationsphase verkürzen.

Wenn wir unsere Sprachlosigkeit überwinden und belastende Dinge beim Namen nennen, fällt uns unsere Arbeit wieder leichter.

So können

  • Leistungsfähigkeit
  • Lebensqualität und
  • Lebensfreude

für die belasteten Einsatzkräfte schneller wiedergewonnen werden.

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